VFD-Control

VFD-Control ist ein Display-Controller zum Ansteuern eines VFD (Vacuum Flourescent Display). Dieser Typ von Displays ist z.B. von Videorecordern bekannt, ist selbstleuchtend, sehr hell und bietet einen exzellenten Kontrast. Die Elektronik wird zwischen ein parallel ansteuerbares Display und die serielle Schnittstelle eines PC gehängt. Ziel ist also die Nutzung des Displays als Ausgabe eines PC. Die Ansteuerung läuft auf einem vom PC unabhängigen Mikrocontroller.

Die Software ist auf ein Noritake GU256X32_800A Display mit einer Auflösung von 256x32 Pixeln zugeschnitten. Die Anzeigefläche beträgt 166x21mm und kann z.B. zwei lange Zeilen Text anzeigen. Das Display ist für ca. 135 EUR bei Noritake Deutschland erhältlich. Eine Anpassung an andere Displays sollte recht einfach möglich sein durch Anpassung der Display-Ansteuerung lt. Datenblatt.

Bootanimation als AVI Video


Eigenschaften von VFD-Control


Befehlssatz


Logo und Verlaufsbalken

Der Verlaufsbalken kann inkl. Logo automatisch beim Start (d.h. die Elektronik bekommt Strom) angezeigt werden. Der Verlaufsbalken zählt die Zeit bis zum vollständigen Systemstart. Die Startzeit wird dadurch abgeglichen, dass die Zeit bis zum ersten eintreffenden Befehl gemessen und dann im EEPROM abgespeichert wird. Das PC-Programm, welches das Display ansteuert, sollte also beim Rechnerstart automatisch gestartet werden. Als Befehl kann "X" verwendet werden, wenn die Anzeige sich nicht ändern soll. Wenn nach einem Timeout kein Befehl erkannt wurde, wird die neue Startupzeit nicht gemerkt.

Da ich den PC, an dem das Display betrieben wird, nur in den Standby schalte und der Start damit sehr schnell geht, habe ich das Programm später so geändert, dass nur ein Bootlogo ein- und ausgeblendet wird. Dies kann man aber im Programm leicht anpassen.